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Descending an elevator

2016

KunstAusstellungInstallationSkulptur

„Mit einem Aufzug hinabfahren“, 2016, ortsspezifische Installation, variable Maße. Museum Ein Hod, 100 Jahre Dada-Bewegung, Kuratorin: Raaya Zomer. Eine Installation, die sich über zwei Stockwerke des Museums erstreckt und an einem unerwarteten Ort angebracht ist, über der Treppe und im Raum zwischen dem Geländer und dem Aufzugsschacht — ein Ort, der normalerweise nicht genutzt wird und sich nicht zum Ausstellen von Kunst eignet. Die Installation ist völlig auf den Aufstellungsort bezogen: Jedes Detail der Gestaltung ist von der physischen Umgebung beeinflusst und ihr vollkommen angepasst, um dem Betrachter klarzumachen, dass das Werk nirgendwo sonst existiert als an dem seltsamen Ort, an dem es gezeigt wird, was das Erlebnis der Unvernunft schärft (das Ganze musste in einem Winkel von 43 Grad konstruiert werden, was dem Gefälle der Treppe entspricht). Das Werk ruft ein inneres Absurdes hervor, wegen der erheblichen Kluft zwischen dem enormen Montageaufwand, der Mühe und der akribischen Beschäftigung mit den feinen Details einerseits und dem absurden Ort, der Wertlosigkeit, den billigen Materialien und den vertrauten Gegenständen, aus denen es besteht, andererseits. Die Kluft zwischen der akribischen Handarbeit und dem Fehlen jeglichen Aspekts von Prestige oder Bedeutung macht das ganze Werk unerwartet und lächerlich. Es liegt eine Art Appell an das Urteil des Betrachters darin, als wollte es sagen „seht, welch großer Aufwand!“, doch die billigen Materialien und die Vergänglichkeit machen die ganze Mühe bedeutungslos, und die Tatsache, dass es ortsspezifisch ist, verhindert seine Verwirklichung anderswo und sichert seine vorübergehende Existenz.