Inevitable end
2014
Auf den ersten Blick erinnert die Installation an die Überreste der Silvesterfeier vom Vorabend — ein weißer Luftballon, der fröhlich über einer Lache schwarzen Wassers schwebt. Ein genauerer Blick offenbart eine Spiegelung in der trostlosen Lache. Derselbe weiße Luftballon, geplatzt und schlaff, ist im gegenüberliegenden Bild verewigt. Die Installation behandelt die Elemente der Zeitlichkeit, das Flüchtige im Gegensatz zum Endgültigen und die Unausweichlichkeit des Todes, dem wir alle gegenüberstehen. Die Arbeit verbindet ein Becken aus Epoxidharz mit einem fotografischen Bild. Daran befestigt ist ein lebensgroßer, mit Helium gefüllter Luftballon. Jeden Tag muss der Ballon am Ende der Schnur ausgetauscht werden.